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Mobbing
ist nie eine einzelne Handlung, sondern ein langer zermürbender
Nervenkrieg, ein schleichender Prozess, den 1,4 Millionen Deutsche
jeden Tag an ihrem Arbeitsplatz erleben. Mobbing hat viele
Erscheinungsformen.
"To mob" bedeutet "anpöbeln, bedrängen". Der Verhaltensforscher Konrad Lorenz bezeichnete mit Mobbing den Angriff einer
Gruppe von Tieren auf einen Eindringling. Die Ursachen für menschliches Mobbing sind nicht so eindeutig. Das Führungsverhalten
der Vorgesetzten, die Organisation der Arbeitsprozesse oder einfach das "Anderssein" durch persönliche Merkmale wie Hautfarbe
oder soziale Herkunft spielen eine Rolle. Aber auch Schüchternheit, ein geringes Selbstwertgefühl oder persönliche Krisen können
Faktoren sein, die Mobbing wahrscheinlicher machen.
Die Folgen können dramatisch sein. Nerven
und Gesundheit werden beschädigt, Selbstbewusstsein, Lebensglück und
selbst der Lebenswille leiden immens. Aber es gibt Lösungsstrategien
und Therapiemöglichkeiten, die es möglich machen, diesem Phänomen
erfolgreich zu begegnen.
Je früher man professionelle Hilfe in Anspruch nimmt um so besser sind hier die Aussichten auf Erfolg.
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