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Die
Aufstellung des familiären Systems, ob nun mit realen Personen oder
mangels Anwesenheit derselben mit gedachten Personen des eigenen
Systems gibt sowohl mir als Therapeuten als auch meinem/n Klienten die
Möglichkeit in relativ kurzer Zeit, Einblicke in familiäre
Zusammenhänge und Spannungsfelder fühlend zu begreifen.
Auf diese Weise sind oftmals mit einer Aufstellung Entwicklungsschritte zu gehen und Blockaden aufzulösen, für die
man, hätte man es über den Verstand und die Sprache versucht, Monate benötigt hätte. Oftmals ist Schuld und Versagen
aus früheren Generationen so tief in einer Person verborgen, dass die Sprache und das Denken allein nicht ausreicht,
um dieselben zu entdecken und an ihren "richtigen" bzw. an gestammten Platz zu verweisen.
Eine Aufstellung ist jedoch
weder ein Wunderheilmittel noch ein Orakel, es ist die Darstellung des Ist-Zustandes.
Durch das fühlende Begreifen dieses Ist-Zustandes wird es möglich, Blockierendes zu erkennen und davon frei zu werden,
um den Blick in das eigene Leben wagen zu können.
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Eine
Aufstellung ist kein starres Bild, sondern sie bewegt und verändert
sich unter therapeutischer Anleitung so lange bis der Klient das Gefühl
hat, dass es gut ist. Aus diesem Grund ist eine Aufstellung für mich
immer nur Teil der gesamten systemischen Therapie. Denn erst nachdem
eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung zwischen Klient und
Therapeut aufgebaut ist, ist nach meiner Erfahrung, ein wirkliches
Öffnen und Zulassen von Gefühlen innerhalb einer Aufstellung möglich.
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