Gruppentherapie

Jeder Mensch ist in Gruppen integriert - in die Familie, im Beruf, in der Freizeit. Jede Gruppe hat einen bestimmten Zweck und ihnen ist gemeinsam, dass immer ein gemeinsames Ziel vorhanden ist. In der Therapiegruppe ist es das gemeinsame Ziel, wieder gesund zu werden, sich gegenseitig zu helfen, Erfahrungen auszutauschen. Entlastend für die Betroffenen ist, dass sie häufig erst hier erfahren, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine sind. Auch können Gruppenmitglieder sich untereinander oft besser austauschen, als mit einem Therapeuten oder anderen "gesunden" Menschen.

Ablauf der Therapie
Ich als Therapeutin stelle die Gruppe zusammen, die in der Regel nicht mehr als 10 Teilnehmer haben sollte, damit jeder zu Wort kommen kann. Beendet ein Mitglied die Therapie, so kann ein neues Mitglied nachrücken. Die Art der seelischen Störung ist dabei nicht ausschlaggebend. Vorraussetzung ist jedoch, dass die seelische Störung nicht zu stark ausgeprägt ist. Schwere Depressionen und Angststörungen lassen sich besser in Einzeltherapien behandeln. Die Gruppenmitglieder entscheiden selbst, wer sein Problem darlegen will und versuchen, sich gegenseitig zu helfen. Gruppenregeln sorgen dafür, dass die Gespräche konstruktiv geführt werden können. Ich halte mich als Therapeutin eher im Hintergrund, greife aber ein, wenn ich es für notwendig halte.

Ziel der Therapie:
Die Gruppenmitglieder sollen sich gegenseitig helfen, ihre Probleme zu erkennen und zu lösen.

Dauer der Therapie:
Wöchentlich eine Sitzung von 120 Minuten über mindestens 10 Wochen.